Energiepolitik: Konsequent auf eine Vorwärtsstrategie setzen

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Die Schweiz braucht eine zukunftsfähige Energiepolitik. Das betonte Urs Hany, Präsident von Infra Suisse, an der heutigen Mitgliederversammlung der Schweizer Infrastrukturbauern in Kloten. In Sachen Ausbildung sieht sich Infra Suisse für die Zukunft gerüstet. Ihre Berufsfachschule in Sursee zählt zu den fortschrittlichsten Bildungsinstitutionen der Schweiz und feiert 2017 ihr 50-jähriges Bestehen.

Das neue Energiegesetz – das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 des Bundes – ist keine revolutionäre, sondern vielmehr eine ausgewogene, wirtschaftsfreundliche Vorlage. Durch den Ausbau von erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz wird die Modernisierung des Schweizer Energiesystems stark vorangetrieben. Daher ist Urs Hany, Präsident von Infra Suisse überzeugt, dass die Wirtschaft im Allgemeinen und die Infrastrukturbauer im Besonderen davon profitieren. «Die Energiestrategie 2050 ist eine Vorwärtsstrategie. Stehen bleiben ist ein Rückschritt», mahnte er an der Mitgliederversammlung in Kloten. Heute sind die Verfahren für den Um- und Neubau von Stromkraftwerken und -transportnetzen langwierig. Diese werden mit dem neuen Energiegesetz beschleunigt. Damit wird einer zentralen Forderung der Bauwirtschaft Rechnung getragen. Infra Suisse empfiehlt klar, am 21. Mai 2017 das neue Energiegesetz anzunehmen.

Die Talentschmiede des Verkehrswegbaus wird 50

Für die Zukunft bereits gerüstet, ist die interkantonale Berufsfachschule Verkehrswegbauer, eine der fortschrittlichsten Bildungsinstitutionen der Schweiz. 2017 feiert die Schule in Sursee ihr 50-jähriges Bestehen. Als Trägerin ist Infra Suisse stolz, dass jährlich über 1000 Lernende nach neuesten Lernmethoden ausgebildet werden. Die besten Strassenbauer messen sich im Rahmen der Jubiläumsfeier an den Vorausscheidungen der Schweizermeisterschaften im September 2017.

Giovanoli wird oberster Infrastrukturbauer

Claudio Giovanoli von der Lazzarini AG in Chur ist zum Präsidenten von Infra Suisse gewählt worden. Der diplomierte Bauingenieur und Ökonom wird nächstes Jahr die Nachfolge von Urs Hany antreten. Die Infra Suisse-Mitglieder besetzten in Kloten auch ihren Vorstand neu. Nach langjähriger Mitarbeit trat Bauunternehmer Thomas Imperiali von seinem Amt als Vorstandsmitglied zurück. Als Nachfolger wurde Ivan Vicenzi von der Pizzarotti SA in Bellinzona gewählt.

Auskünfte

Matthias Forster
Geschäftsführer
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