Infra Suisse befürwortet Cargo sous terrain

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Infra Suisse befürwortet das Bundesgesetz über den unterirdischen Gütertransport. Es bildet die Grundlage für das Projekt «Cargo sous terrain». Die Branchenorganisation der Schweizer Infrastrukturbauer ist von dem innovativen Projekt überzeugt. Es entlastet Strassen und Schienen, reduziert Umweltbelastungen und sorgt für pünktliche Warenlieferungen.

Strassen- und Schienen sind in der Schweiz besonders zwischen und in den Zentren stark ausgelastet. Für die kommenden Jahre wird mit einer weiteren Zunahme des Personen- und Güterverkehrs gerechnet. Infra Suisse steht daher klar hinter dem Projekt «Cargo sous terrain» und begrüsst den Vorschlag des Bundesrates für ein Gesetz über den unterirdischen Gütertransport. «Es ist eine gute Basis für die Entwicklung und Realisierung innovativer unterirdischer Verkehrssysteme. Angesichts der prognostizierten Entwicklung des Verkehrsvolumens auf Strassen und Schienen sind neue Lösungsansätze wichtig und notwendig», meint Christian Wasserfallen, Präsident von Infra Suisse und Nationalrat.

Klarheit und Verlässlichkeit
«Cargo sous terrain» besticht nicht nur durch technische Innovationskraft. Private Träger finanzieren vollumfänglich die Realisierung der Anlagen und die Entwicklung eines Gesamtlogistiksystems. Hierzu werden vom Gesetzgeber klare Prozesse und Vorgaben benötigt. Ungenaue Regelungen, etwa zur Anzahl der verlangten Streckenvarianten, sind nach Ansicht von Infra Suisse dringend zu präzisieren. Infra Suisse erachtet es als unnötig, bereits im Genehmigungsverfahren finanzielle Sicherheiten für einen Rückbau zu verlangen. Das kann die Wirtschaftlichkeit des Projekts in Frage stellen.

Über Cargo sous terrain
Mit einem automatisierten, unterirdischen Transportsystem will man den Güterverkehr in Schweizer Städten um bis zu 30% senken. Drei Milliarden Franken wird das Projekt voraussichtlich kosten, privatwirtschaftlich finanziert. Von Genf bis St. Gallen und von Basel bis Luzern sollen die Tunnel reichen, mit einem ergänzenden Ast von Bern nach Thun. Die erste Teilstrecke wird Härkingen-Niederbipp mit Zürich verbinden. Die gesamte Fertigstellung ist für 2045 geplant.

Auskünfte

Matthias Forster
Geschäftsführer
058 360 77 70
078 753 39 53
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Bundesgesetz über den unterirdischen Gütertransport

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