Parlament beschliesst Revision des Beschaffungsrechts

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Die eidgenössischen Räte haben einstimmig die Totalrevision des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen BöB beschlossen. Das Gesetz stärkt den Qualitätswettbewerb gegenüber dem Preiswettbewerb. Das ist im Sinne von Infra Suisse.

Mit dem neuen Gesetz ist ein wichtiger Paradigmenwechsel vollzogen: Bei öffentlichen Beschaffungen soll neu das vorteilhafteste Angebot und nicht mehr einfach das billigste Angebot den Zuschlag erhalten. Dank diesem Entscheid kann dem ruinösen Preiskampf in der Bauwirtschaft entgegengewirkt werden. Die Revision des Beschaffungsrechts, die 2021 in Kraft treten soll, ist für die Schweizer Infrastrukturbauer von grosser Bedeutung. Insgesamt fliessen rund die Hälfte aller öffentlichen Beschaffungen, jährlich 20 Milliarden Franken, in die Bauwirtschaft.

Auskünfte

Matthias Forster
Geschäftsführer
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