2. Building-Award 2017 – Die nominierten Bauwerke stehen fest

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Zwei Monate vor der Preisverleihungs-Gala im KKL Luzern hat die hochkarätige Jury des 2. Building-Awards ihre Nominationen bekannt gegeben. Der Building-Award ist die erste Schweizer Auszeichnung für herausragende Ingenieurleistungen am Bau. Zu den Nominierten gehören bekannte Bauwerk wie der Erweiterungsbau des Landesmuseums Zürich oder die Elbphilharmonie Hamburg. Unter anderen sind aber auch zwei Rheinbrücken in der Ostschweiz, eine mobile Fussgängerbrücke und ein neuer Firmensitz in Genf nominiert. Besonderes Augenmerk legt der Building-Award auf die Förderung des Ingenieurnachwuchses. Dafür wurden eigens zwei Kategorien geschaffen: Die Kategorie „Young Professionals“ und die Kategorie „Nachwuchsförderung im Bereich Technik“.

Der Building-Award wird von Infra Suisse, dem Schweizerischen Baumeisterverband und der Schweizerischen Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmungen usic getragen. Als weitere Partner konnten namhafte Schweizer Organisationen und Verbände gewonnen werden. Organisiert und durchgeführt wird der Building-Award von der Stiftung bilding. Sie fördert den Ingenieurnachwuchs im Bauwesen.

Die erste Schweizer Auszeichnung für herausragende Ingenieurleistungen am Bau geht dieses Jahr in die zweite Runde. Eine hochkarätige, unabhängige Jury aus Vertretern der Wirtschaft, Forschung, Wissenschaft und Entwicklung sowie Bundesverwaltung und Ingenieurbranche hat aus den eingereichten Dossiers in sechs Kategorien 19 Nominationen vorgenommen. Zu den nominierten Projekten zählen auch solche, welche von Schweizer Unternehmen im Ausland ausgeführt worden sind.

Jury-Präsident René Hüsler: Auszeichnung für Innovationskraft, Einzigartigkeit und herausragende Problemlösung

„Die Jury hat sich einen klaren Kriterienraster zurechtgelegt. Nach diesem sind wir Schritt für Schritt vorgegangen mit dem Ziel, diejenigen Bauwerke zu nominieren, welche aus der Sicht der Ingenieurin und des Ingenieurs Innovationskraft, Einzigartigkeit und herausragende Problemlösung vermitteln“, erklärt René Hüsler, Jurypräsident, dipl. Informatik-Ing. ETH/HTL und Direktor an der Hochschule Luzern.

Die Nominierten je Kategorie:

Kategorie Infrastruktur

– Yavuz Sultan Selim Brücke, Istanbul

– Instandsetzung Rheinbrücke, Reichenau (GR)

– Vorderrheinbrücke, Danis (GR)

– Mobile Fussgängerbrücke, Genf

– Pumpspeicherwerk Limmern (GL)

Kategorie Hochbau

– Schweizerisches Landesmuseum Zürich, Erweiterungsbau

– Elbphilharmonie Hamburg

– Multifunktionshalle Oensingen (SO)

– Neuer Hauptsitz von Japan Tabacco International, Genf

Kategorie Energie- und Gebäudetechnik

– Neubau Biomassenzentrale Coop-Grossbäckerei, Schafisheim (AG)

– Mehrfamilienhaus, Brütten (ZH)

– Energiegewinnung aus Seewasser, Bürgenstock / Obbürgen (NW)

Kategorie Forschung und Entwicklung

– Salmon Farm, Lostallo (TI)

– Mobile Fussgängerbrücke, Genf

– Arch_Tec_Lab, ETH Zürich

Kategorie Young Professionals

– young & old, Bürgenstock / Obbürgen (NW)

– Bühnenbedachung NON-OpenAir, Meggen (LU)

Kategorie Nachwuchsförderung im Bereich Technik

– Technik und Informatikwochen, IngCH Engineers Shape our Future, Zürich

– Stiftung tunSchweiz.ch, Basel

 

Alle nominierten Projekte sind hier vorgestellt: building-award.ch